Bewerbungen schreiben gehört safe nicht zu den Dingen, auf die man Bock hat. Aber wer Cash machen will, muss da durch. Damit deine Bewerbungs-Era nicht floppt, solltest du ein paar basic Fehler unbedingt vermeiden. Schließlich sind deine Unterlagen dein erster Eindruck bei einem Unternehmen und den will man ja nicht verkacken.
1. Standardfloskeln? Bitte nicht!
„Hiermit bewerbe ich mich…” und der erste Seufzer entfährt der Personalabteilung. Standardfloskeln sind zwar nicht falsch, wirken aber langweilig, unpersönlich und ermüdend. Es hat mehr die Vibes von Copy-Paste statt richtiger Persönlichkeit. Das macht dich uninteressant und du bist schneller aussortiert als du 67 sagen kannst.
Gleiches gilt für umschreibende Adjektive wie „teamfähig”, „innovativ”, „kreativ” und viele mehr. Wenn du das bist, dann good for you! Aber das behauptet literally jede Person von sich selbst. Du musst zeigen, wo du das beweisen kannst. Welche Rolle in einer Teamarbeit ein? Was waren richtig gute Ideen, die du bisher hattest? Und wenn du kreativ bist, dann lass dir auch etwas Kreatives für dein Anschreiben einfallen!
Weitere Beispiele für Standardphrasen, die du skippen solltest, sind:
- „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen.”
- „Mit großer Begeisterung bewerbe ich mich auf Ihr Stellenangebot als…”
- „Ich bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.”
Und kleiner Reality-Check: KI-Texte klingen auch so, als wären sie von einer KI geschrieben. Denn diese greift nämlich gerne auf solche Floskeln zurück. Also wenn du ChatGPT und Co. benutzt, dann schau lieber nochmal drüber und mach dein Anschreiben ein bisschen persönlicher!
2. Rechtschreibung, Grammatik und Formulierungen verkackt? = Ciao!
Fehler in der Rechtschreibung oder Grammatik können schnell passieren und beim fünften Mal drüberlesen, fallen sie dir selbst auch nicht mehr auf. Doch das kann durchaus fatal für deine Bewerbung sein, denn ab drei Fehlern scheidest du als Jobkandidat:in sehr wahrscheinlich aus. Und no front, aber das ist schon maximal unangenehm. Wenn du zu sehr Type B bist, wirkst du nicht gewissenhaft und sorgfältig. Und so eine Person wollen Arbeitgebende eher weniger einstellen. Gib deinen Text deswegen jemand anderem oder einer KI, damit es daran nicht scheitert.
Und außerdem: Achte darauf Namen richtig zu schreiben! Egal ob Ansprechperson, Unternehmen oder die Adresse. Ein falscher Name ist maximal lost und killt sofort deinen guten Eindruck. Das gilt auch für eine konstante Sie-Form in der Anrede.
3. Keep it short!
Du kennst es doch von dir selbst: Die Aufmerksamkeitsspanne taugt nicht für langen Content. Deswegen nicht zu viel yappen im Anschreiben und gleich auf den Punkt kommen. Wenn du versuchst mit einem langen Text zu flexen, wiederholst du dich schnell, erzählst zu viel Unnötiges und langweilst die Personalabteilung damit nur. Aber nicht falsch verstehen, dein Anschreiben soll jetzt auch nicht so kurz sein, dass es ein 15-Sekunden TikTok sein könnte. Schreibe einfach das, was für den Ausbildungsplatz relevant ist: Benenne passende Skills und gib immer ein Beispiel dazu an. Kompetenz bedeutet nicht viel zu schreiben, sondern sich auf das Wichtige zu beschränken.
Mit dem Aufbau bist du gut aufgestellt:
- Deine Motivation
- Deine Hard Skills (mit Beispiel)
- Deine Soft Skills (mit Beispiel)
Mehr braucht es tatsächlich nicht. Vermeide also diese typischen Fehler in deiner Bewerbung und schon stehen deine Chancen für die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ziemlich gut! Du slayst das schon, Diva!