Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung (m/w/d): Aufgaben, Gehalt und Karriere

Die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung führt in einen vielseitigen Beruf im öffentlichen Dienst. Verwaltungsfachangestellte arbeiten beispielsweise bei Städten, Gemeinden, Landkreisen oder anderen kommunalen Einrichtungen. Sie bearbeiten Anträge, wenden Rechtsvorschriften an, erstellen Bescheide und unterstützen Bürger:innen bei unterschiedlichen Verwaltungsangelegenheiten.

Die Ausbildung verbindet die praktische Arbeit bei einer kommunalen Behörde mit Unterricht in der Berufsschule und einer dienstbegleitenden Ausbildung an der Bayerischen Verwaltungsschule. In Bayern dauert die Ausbildung grundsätzlich drei Jahre. Sie endet mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung.

Wer sich für die Ausbildung Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung (m/w/d) interessiert, sollte Interesse an Recht, Verwaltung und gesellschaftlichen Themen mitbringen. Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen für den Berufsalltag.

Berufsbild: Was macht man als Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung (m/w/d)?

Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Kommunalverwaltung arbeiten in kommunalen Behörden und Einrichtungen. Ihr Aufgabengebiet ist breit gefächert, weil Städte, Gemeinden und Landkreise zahlreiche unterschiedliche Verwaltungsleistungen anbieten. Dazu gehören beispielsweise Meldeangelegenheiten, Personalverwaltung, Finanzen, Bauverwaltung, Ordnungswesen, soziale Leistungen und allgemeine Bürgerdienste.

Ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht darin, Anträge und Vorgänge zu bearbeiten. Verwaltungsfachangestellte prüfen Unterlagen, klären Sachverhalte und wenden die jeweils geltenden Gesetze und Vorschriften an. Auf dieser Grundlage können sie beispielsweise Bescheide vorbereiten, Gebühren berechnen oder Entscheidungen verwaltungsintern vorbereiten.

Auch der direkte Kontakt mit Bürger:innen gehört in vielen Bereichen zum Berufsalltag. Verwaltungsfachangestellte beantworten Fragen, erklären Zuständigkeiten und informieren über erforderliche Unterlagen oder Verfahrensabläufe. Dabei müssen sie rechtliche Vorgaben beachten und gleichzeitig verständlich kommunizieren.

Die Verwaltungsarbeit wird zunehmend digital. Elektronische Akten, digitale Fachverfahren, Online-Anträge und elektronische Kommunikation gehören deshalb immer häufiger zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig bleiben sorgfältige Dokumentation und der verantwortungsvolle Umgang mit personenbezogenen Daten wichtige Bestandteile des Berufs.

Typische Aufgaben

  • Anträge von Bürger:innen bearbeiten
  • Verwaltungsvorgänge prüfen und dokumentieren
  • Gesetze, Verordnungen und kommunale Satzungen anwenden
  • Sachverhalte ermitteln und bewerten
  • Bescheide vorbereiten und erstellen
  • Bürger:innen zu Verwaltungsleistungen beraten
  • Schriftliche und telefonische Anfragen bearbeiten
  • Akten und digitale Vorgänge führen
  • Gebühren und Beiträge berechnen
  • Rechnungen und Zahlungsvorgänge bearbeiten
  • Haushalts- und Finanzvorgänge unterstützen
  • Personalunterlagen bearbeiten
  • Statistiken und Auswertungen erstellen
  • Fristen und Termine überwachen
  • Verwaltungsschreiben und andere Dokumente erstellen
  • Mit anderen Behörden und Institutionen kommunizieren
  • Digitale Verwaltungsverfahren nutzen
  • Bei kommunalen Projekten und organisatorischen Aufgaben mitwirken

Arbeitsorte und Branchen

  • Stadtverwaltungen
  • Gemeindeverwaltungen
  • Landratsämter
  • Kommunale Ämter und Fachbereiche
  • Bürgerbüros und Bürgerämter
  • Ordnungsämter
  • Personalämter
  • Finanz- und Kämmereiverwaltungen
  • Sozialverwaltungen
  • Bauverwaltungen
  • Kommunale Einrichtungen
  • Kommunale Zweckverbände

Der konkrete Arbeitsplatz hängt vom Ausbildungsbetrieb und späteren Einsatzbereich ab. In einem Bürgerbüro steht der persönliche Kontakt mit Bürger:innen stärker im Vordergrund. In der Kämmerei spielen dagegen Haushaltsplanung, Rechnungswesen und kommunale Finanzen eine größere Rolle. In der Personalverwaltung geht es unter anderem um Beschäftigtendaten, Arbeitsverhältnisse und organisatorische Personalangelegenheiten.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Die Voraussetzungen für die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung sind vergleichsweise offen. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss zwingend vorgeschrieben. Die konkreten Anforderungen legen jedoch die jeweiligen Ausbildungsbetriebe fest. In Stellenausschreibungen kommunaler Arbeitgeber werden häufig ein qualifizierender Mittelschulabschluss, ein mittlerer Schulabschluss oder vergleichbare Schulabschlüsse genannt.

Gute Leistungen in Deutsch und anderen relevanten Fächern können die Bewerbung unterstützen. Besonders wichtig ist die Bereitschaft, sich mit Gesetzen, Vorschriften und Verwaltungsabläufen auseinanderzusetzen. Bewerber:innen sollten außerdem sorgfältig arbeiten und auch bei umfangreichen Vorgängen den Überblick behalten können.

Da Verwaltungsfachangestellte mit vertraulichen und teilweise personenbezogenen Informationen arbeiten, sind Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit wichtig. Je nach Einsatzbereich kommt außerdem regelmäßiger Kontakt mit Bürger:innen hinzu.

Wichtige Fähigkeiten und Interessen

  • Interesse an Verwaltung und öffentlichem Dienst
  • Interesse an rechtlichen Zusammenhängen
  • Interesse an Politik und Gesellschaft
  • Sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Gute Kommunikationsfähigkeit
  • Freundliches und professionelles Auftreten
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Analytisches Denkvermögen
  • Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen
  • Bereitschaft zur Arbeit mit Gesetzestexten
  • Verschwiegenheit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Daten
  • Interesse an digitalen Verwaltungsverfahren

Hilfreiche Schulfächer

  • Deutsch: Gute Sprachkenntnisse sind für Schriftverkehr, Bescheide und die Kommunikation mit Bürger:innen wichtig.
  • Politik und Sozialkunde: Kenntnisse über Staat, Gesellschaft und politische Strukturen erleichtern das Verständnis kommunaler Aufgaben.
  • Wirtschaft: Grundlagen der Wirtschaft helfen beim Verständnis von Haushalts- und Finanzthemen.
  • Mathematik: Ein sicherer Umgang mit Zahlen ist beispielsweise bei Gebühren, Beiträgen und finanziellen Vorgängen hilfreich.
  • Informatik: Digitale Kompetenzen erleichtern den Umgang mit elektronischen Akten und Verwaltungsprogrammen.
  • Geschichte: Historische Kenntnisse können beim Verständnis staatlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen unterstützen.

Ausbildungsinfos

Die Ausbildung zur beziehungsweise zum Verwaltungsfachangestellten – Fachrichtung Kommunalverwaltung ist eine anerkannte duale Berufsausbildung. In Bayern trägt der Ausbildungsberuf die Bezeichnung „Verwaltungsfachangestellte:r, Fachrichtung allgemeine innere Verwaltung des Freistaates Bayern und Kommunalverwaltung“.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die praktische Ausbildung findet beim kommunalen Ausbildungsbetrieb statt. Ergänzend besuchen die Auszubildenden die Berufsschule und absolvieren eine dienstbegleitende Unterweisung an der Bayerischen Verwaltungsschule.

Damit besteht die Ausbildung aus drei miteinander verbundenen Lernorten. Im Ausbildungsbetrieb werden die praktischen Tätigkeiten vermittelt. Die Berufsschule vermittelt allgemeine und berufsspezifische schulische Inhalte. Die Bayerische Verwaltungsschule ergänzt die Ausbildung um verwaltungsspezifische und rechtliche Kenntnisse.

Dauer und Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. In dieser Zeit durchlaufen Auszubildende je nach Ausbildungsbetrieb verschiedene Aufgabenbereiche und lernen unterschiedliche Fachämter kennen.

Die praktische Ausbildung erfolgt beispielsweise in Bereichen wie Personal, Finanzen, Ordnungswesen, Bürgerdiensten oder Bauverwaltung. Dadurch erhalten Auszubildende einen breiten Einblick in die Arbeit einer Kommune und lernen, wie unterschiedliche Verwaltungsbereiche zusammenarbeiten.

Die dienstbegleitende Ausbildung an der Bayerischen Verwaltungsschule ergänzt die praktische Arbeit. Für die aktuellen Ausbildungsjahrgänge umfasst der Lehrgang in Bayern 560 Unterrichtseinheiten. Die Unterrichtsformen bestehen unter anderem aus Präsenzunterricht, Webinaren und Selbststudium.

Die Berufsschule ist ein weiterer Lernort. Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt gesondert und richtet sich nach dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb und der zuständigen Berufsschule.

Während der Ausbildung werden Leistungsnachweise erbracht. Im zweiten Ausbildungsjahr findet eine Zwischenprüfung statt. Am Ende der Ausbildungszeit folgt die Abschlussprüfung mit schriftlichen und fachpraktischen Bestandteilen.

Was lernt man in der Ausbildung?

  • Grundlagen des Verwaltungsrechts
  • Staats- und Verfassungsrecht
  • Kommunalrecht
  • Allgemeines Verwaltungsrecht
  • Sozialrechtliche Grundlagen
  • Privatrechtliche Grundlagen
  • Haushaltsrecht
  • Kommunale Finanzwirtschaft
  • Personalwesen
  • Organisation der öffentlichen Verwaltung
  • Verwaltungsverfahren
  • Bearbeitung von Verwaltungsvorgängen
  • Erstellung und Prüfung von Verwaltungsdokumenten
  • Kommunale Satzungen und Vorschriften
  • Grundlagen der öffentlichen Beschaffung
  • Wirtschaftliche Grundlagen
  • Digitale Verwaltung und E-Government
  • Datenschutz und Umgang mit personenbezogenen Daten
  • Kommunikation mit Bürger:innen
  • Schriftverkehr und Büroorganisation

Theorie und Praxis im Wechsel

Die Kombination aus Theorie und Praxis ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Im Ausbildungsbetrieb erleben die Auszubildenden unmittelbar, wie Verwaltungsverfahren funktionieren. Sie bearbeiten beispielsweise Anträge, führen Schriftverkehr und arbeiten mit digitalen Fachverfahren.

In der Berufsschule und bei der Bayerischen Verwaltungsschule werden die fachlichen Grundlagen vermittelt. Dadurch können die Auszubildenden die praktische Arbeit besser verstehen und rechtliche Vorgaben gezielt anwenden.

Mit zunehmender Ausbildungsdauer übernehmen die Auszubildenden mehr Verantwortung. Sie lernen, Aufgaben selbstständig zu bearbeiten und Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren. Dabei stehen sie weiterhin unter der Anleitung und Kontrolle ihrer Ausbilder:innen.

Prüfungen und Abschluss

Die Ausbildung umfasst eine Zwischenprüfung im zweiten Ausbildungsjahr und eine Abschlussprüfung am Ende der Ausbildungszeit. In Bayern ist die Bayerische Verwaltungsschule für die Durchführung beziehungsweise Organisation der entsprechenden Prüfungen zuständig.

Die Abschlussprüfung umfasst schriftliche Aufgaben sowie einen fachpraktischen Teil. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen Absolvent:innen die Berufsbezeichnung Verwaltungsfachangestellte:r der entsprechenden Fachrichtung führen.

Gehalt in der Ausbildung und danach

Das Gehalt als Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung richtet sich bei vielen kommunalen Ausbildungsbetrieben nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes. Maßgeblich ist insbesondere der TVAöD – Besonderer Teil BBiG.

Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Ausbildungsjahr. Die konkreten Beträge können sich durch Tarifänderungen verändern. Für eine aktuelle Orientierung können die in aktuellen Stellenausschreibungen genannten Werte herangezogen werden.

Ausbildungsvergütung

Ausbildungsjahr Vergütung
1. Jahr 1.368,26 Euro brutto monatlich ab Mai 2026
2. Jahr 1.418,20 Euro brutto monatlich ab Mai 2026
3. Jahr 1.464,02 Euro brutto monatlich ab Mai 2026

Die genannten Beträge entsprechen den in aktuellen kommunalen Ausbildungsangeboten angegebenen Vergütungen nach dem TVAöD. Je nach Ausbildungsbetrieb können zusätzliche tarifliche Leistungen hinzukommen. Dazu können beispielsweise eine Jahressonderzahlung oder vermögenswirksame Leistungen gehören.

Für Bewerber:innen ist entscheidend, welcher Tarifvertrag im jeweiligen Ausbildungsverhältnis gilt. Nicht jeder öffentliche Arbeitgeber ist in gleicher Weise tarifgebunden. Die konkrete Vergütung sollte deshalb immer anhand des Ausbildungsvertrags oder der aktuellen Stellenausschreibung geprüft werden.

Gehalt nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung werden Verwaltungsfachangestellte häufig nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst beziehungsweise einem entsprechenden kommunalen Tarifvertrag vergütet. Die konkrete Entgeltgruppe hängt von der ausgeübten Tätigkeit und der jeweiligen Stellenbewertung ab.

Das Einkommen steigt nicht automatisch allein aufgrund der Berufserfahrung. Entscheidend sind unter anderem die übertragenen Aufgaben, die tarifliche Eingruppierung und mögliche Höhergruppierungen. Mit zusätzlichen Qualifikationen und anspruchsvolleren Tätigkeiten können sich weitere Entwicklungsmöglichkeiten ergeben.

Karriere und Zukunft

Die Karriere als Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung kann in viele unterschiedliche Verwaltungsbereiche führen. Der Berufsabschluss vermittelt ein breites Grundlagenwissen, das in zahlreichen kommunalen Fachbereichen eingesetzt werden kann.

Nach der Ausbildung können Fachkräfte beispielsweise in der Personalverwaltung, im Bürgerbüro, im Ordnungsamt, in der Kämmerei, im Sozialamt oder in der Bauverwaltung arbeiten. Je nach persönlicher Qualifikation und Arbeitsplatz können später auch anspruchsvollere Sachbearbeitungs- oder Koordinationsaufgaben übernommen werden.

Die Digitalisierung bietet zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. Kommunen arbeiten zunehmend mit elektronischen Akten, Online-Diensten und digitalen Verwaltungsprozessen. Kenntnisse in digitalen Fachverfahren und ein gutes Verständnis für moderne Verwaltungsabläufe werden deshalb immer wichtiger.

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Beschäftigtenlehrgang I
  • Fachprüfung I beziehungsweise vergleichbare Qualifizierungen
  • Weiterbildungen im Verwaltungsrecht
  • Fortbildungen im Kommunalrecht
  • Weiterbildungen im Haushalts- und Finanzwesen
  • Fortbildungen im Personalwesen
  • Weiterbildungen im Sozialrecht
  • Fortbildungen im Datenschutz
  • Weiterbildungen zu E-Government und Digitalisierung
  • Fortbildungen im Projektmanagement
  • Fachbezogene Seminare der Bayerischen Verwaltungsschule

Weitere berufliche Entwicklung

Eine Möglichkeit zur Weiterqualifizierung ist der Beschäftigtenlehrgang II der Bayerischen Verwaltungsschule. Unter bestimmten Voraussetzungen können Verwaltungsfachangestellte zu diesem Lehrgang zugelassen werden. Dazu gehört unter anderem eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte:r.

Der Beschäftigtenlehrgang II kann Beschäftigten im öffentlichen Dienst den Zugang zu anspruchsvolleren Tätigkeiten eröffnen. Welche konkreten Aufgaben und Eingruppierungen anschließend möglich sind, hängt jedoch von der jeweiligen Stelle, dem Arbeitgeber und den tariflichen Voraussetzungen ab.

Auch ein späteres Studium kann je nach persönlicher Voraussetzung und Bildungsweg infrage kommen. Mögliche Fachrichtungen sind beispielsweise Verwaltungsmanagement, Public Management, öffentliche Verwaltung oder verwandte Studiengänge.

Passt der Beruf zu dir?

Die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte:r – Fachrichtung Kommunalverwaltung (m/w/d) passt zu Schüler:innen, die sich für Recht, Verwaltung und gesellschaftliche Themen interessieren und gleichzeitig einen abwechslungsreichen Büroberuf suchen.

Du solltest sorgfältig arbeiten können und bereit sein, dich mit Gesetzen, Vorschriften und Verwaltungsverfahren auseinanderzusetzen. Gleichzeitig sind Kommunikationsfähigkeit und ein freundliches Auftreten wichtig, weil je nach Einsatzbereich regelmäßig Kontakt mit Bürger:innen besteht.

Der Beruf bietet einen vergleichsweise klar strukturierten Einstieg in den öffentlichen Dienst. Die Ausbildung verbindet praktische Erfahrungen mit Fachwissen aus Berufsschule und dienstbegleitender Unterweisung. Durch verschiedene Einsatzbereiche können sich nach dem Abschluss unterschiedliche berufliche Wege innerhalb der kommunalen Verwaltung eröffnen.

Wenn du Verwaltung, Recht und den Kontakt mit Menschen miteinander verbinden möchtest, kann die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte:r in der Fachrichtung Kommunalverwaltung ein passender Berufsweg sein. Besonders interessant ist die Ausbildung für Bewerber:innen, die zuverlässig arbeiten, Verantwortung übernehmen und sich langfristig im öffentlichen Dienst weiterentwickeln möchten.

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