Das duale Studium Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) – Soziale Sicherung (m/w/d) verbindet Informatik, Wirtschaft und die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung. Studierende erwerben IT-Kenntnisse und lernen gleichzeitig, wie digitale Prozesse in Einrichtungen der sozialen Sicherung geplant, entwickelt und verbessert werden.
Der Studiengang ist kein klassischer Ausbildungsberuf mit Berufsschule, sondern ein duales Studium mit dem Abschluss Bachelor of Science. Theorie und berufspraktische Erfahrung werden eng miteinander verbunden. Je nach Kooperationspartner findet der praktische Teil beispielsweise bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung oder einer anderen Organisation der öffentlichen Verwaltung statt.
Wirtschaftsinformatiker:innen mit dem Schwerpunkt soziale Sicherung arbeiten an der Schnittstelle zwischen IT, Verwaltung und fachlichen Geschäftsprozessen. Sie analysieren Anforderungen, entwickeln oder betreuen Softwarelösungen, verwalten Daten und unterstützen die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen.
Ein wichtiger Bestandteil des Studiums ist die Frage, wie IT-Systeme dazu beitragen können, Verwaltungsprozesse zuverlässiger, effizienter und nutzerfreundlicher zu gestalten. Dabei geht es beispielsweise um Datenbanken, Programmierung, Softwaretechnik, Datenmanagement und rechtliche Grundlagen der Informationstechnologie.
Für das duale Studium benötigen Bewerber:innen eine Hochschulzugangsberechtigung. Je nach Hochschule und Arbeitgeber können Abitur, Fachhochschulreife oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung erforderlich sein.
Neben den formalen Voraussetzungen spielen Interesse an Informatik, mathematisch-analytisches Denken und die Bereitschaft eine wichtige Rolle, sich mit Verwaltungsprozessen und rechtlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Da das Studium Theorie und Praxis miteinander verbindet, sind außerdem Lernbereitschaft, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit hilfreich.
Das duale Studium Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) – Soziale Sicherung (m/w/d) verbindet ein Hochschulstudium mit einer berufspraktischen Tätigkeit bei einem kooperierenden Arbeitgeber. Anders als bei einer klassischen dualen Ausbildung steht am Ende nicht eine IHK- oder HWK-Berufsprüfung, sondern der akademische Abschluss Bachelor of Science.
Das duale Studium dauert in der Regel drei Jahre beziehungsweise sechs Semester. Je nach Hochschule und Studienmodell können Dauer und Organisation abweichen. Theoriephasen an der Hochschule werden mit praktischen Phasen beim jeweiligen Arbeitgeber kombiniert.
Während der Praxisphasen lernen Studierende die konkreten Arbeitsabläufe ihres Unternehmens oder ihrer Behörde kennen. Sie können dabei beispielsweise in IT-Abteilungen, Fachbereichen, Projektteams oder Bereichen der Prozessdigitalisierung eingesetzt werden.
Der genaue Ablauf kann sich je nach Kooperationspartner unterscheiden. Deshalb sollten Bewerber:innen vor der Bewerbung prüfen, an welchem Standort die Praxis stattfindet, welche Hochschule beteiligt ist und wie die Theorie- und Praxisphasen organisiert sind.
Beim Gehalt im dualen Studium Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) – Soziale Sicherung (m/w/d) gibt es keine bundesweit einheitliche Vergütung. Die Höhe hängt insbesondere vom jeweiligen Arbeitgeber, Tarifvertrag und Studienmodell ab. Bei öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern kann die Vergütung tariflich beziehungsweise durch entsprechende Regelungen festgelegt sein.
| Studienjahr | Vergütung |
|---|---|
| 1. Jahr | Je nach Arbeitgeber und Tarifvertrag unterschiedlich |
| 2. Jahr | Je nach Arbeitgeber und Tarifvertrag unterschiedlich |
| 3. Jahr | Je nach Arbeitgeber und Tarifvertrag unterschiedlich |
Bei einem dualen Studium erhalten Studierende häufig eine monatliche Vergütung vom Praxispartner. Bei öffentlichen Arbeitgebern können tarifliche Regelungen gelten. Zusätzlich können Leistungen wie Sonderzahlungen, vermögenswirksame Leistungen oder eine betriebliche Altersversorgung vorgesehen sein.
Das konkrete Gehalt bei einem bestimmten Kooperationspartner kann davon abweichen. Auch das spätere Einkommen lässt sich nicht pauschal festlegen, da Tätigkeitsbereich, Arbeitgeber, Berufserfahrung, Verantwortungsumfang und tarifliche Regelungen eine Rolle spielen.
Nach dem Bachelorabschluss stehen unterschiedliche Tätigkeiten in IT, Verwaltung und Sozialversicherung offen. Das Einkommen hängt unter anderem davon ab, ob Absolvent:innen in der Softwareentwicklung, im IT-Betrieb, im Projektmanagement, in der Systemarchitektur oder in einer anderen IT-Funktion arbeiten.
Bei tarifgebundenen öffentlichen Arbeitgebern richtet sich das Gehalt häufig nach der jeweiligen Entgeltordnung und der konkreten Stelle. Deshalb sollten Absolvent:innen bei einem Stellenangebot nicht nur auf ein mögliches Einstiegsgehalt, sondern auch auf Entgeltgruppe, Entwicklungsmöglichkeiten und zusätzliche Leistungen achten.
Die Karriere nach dem dualen Studium Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) – Soziale Sicherung (m/w/d) kann in unterschiedliche Richtungen führen. Der Abschluss vermittelt IT-Kompetenzen und verbindet sie mit wirtschaftlichen, rechtlichen und verwaltungsbezogenen Kenntnissen. Dadurch eignet sich das Studium insbesondere für Aufgaben, bei denen technische und fachliche Anforderungen zusammengeführt werden müssen.
Die Digitalisierung verändert auch die öffentliche Verwaltung und die Sozialversicherung. Digitale Verwaltungsleistungen, automatisierte Prozesse, wachsende Datenmengen und die Weiterentwicklung von IT-Systemen schaffen einen kontinuierlichen Bedarf an Fachkräften, die sowohl technische als auch organisatorische Zusammenhänge verstehen.
Das duale Studium passt besonders zu Schüler:innen, die sich für Informatik, digitale Technologien und öffentliche Verwaltung interessieren und gleichzeitig gerne praktisch arbeiten. Wer ausschließlich programmieren möchte, sollte prüfen, ob ein stärker technisch ausgerichtetes Informatikstudium besser geeignet ist. Wer dagegen IT mit wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden möchte, findet im Studiengang Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt soziale Sicherung ein entsprechend breites Profil.
Wichtig ist außerdem, dass ein duales Studium eine hohe Eigenverantwortung erfordert. Theoriephasen an der Hochschule und praktische Aufgaben beim Arbeitgeber müssen miteinander verbunden werden. Wer gerne analytisch arbeitet, technische Probleme systematisch löst und sich für die Digitalisierung der sozialen Sicherung interessiert, kann hier eine gute Grundlage für den späteren Berufseinstieg finden.
Das duale Studium Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) – Soziale Sicherung (m/w/d) ist damit kein klassischer Ausbildungsberuf, sondern ein praxisintegriertes Hochschulstudium mit Bachelorabschluss. Es verbindet IT, Wirtschaft und Verwaltungswissen und eröffnet anschließend verschiedene Einsatzmöglichkeiten in der Digitalisierung und IT der sozialen Sicherung.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Mapbox. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen